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Sonntag, 1. Oktober 2017

Über alle Grenzen - Maya Shepherd [Rezension]


Inhalt:
Eine Liebe, die sich über jedes Hindernis hinwegsetzt. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Eine Liebe, die keine Grenzen kennt. Wörter, Zahlen und Sätze zieren Annas Körper. Dort, wo niemand sie sieht. Unauslöschbar sind sie in ihre Haut geritzt. Sie bleiben für immer und verschwinden nicht einfach wie ihr Vater, der ihre Mutter für eine Jüngere verlassen hat. Yasin kommt aus dem Kosovo. Wie viele Flüchtlinge sucht er in Deutschland Schutz, in der Hoffnung auf ein neues, sicheres Leben. Er spricht fließend Deutsch und trotzdem hört ihm niemand zu. Niemand sieht ihn. Bis er Anna begegnet. Das traurige und verschlossene Mädchen ist der erste Mensch, der ihn als Person und nicht nur als Flüchtling sieht.

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Mein Fazit:

Für dieses Buch habe ich mich eigentlich bei einem Gewinnspiel beworben, da ich leider kein Glück hatte, hat mich die Autorin auf die Leserunde bei Lovelybooks aufmerksam gemacht, dort bekam ich dann schlussendlich die Chance zum Lesen.

Das Cover hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, dem Klappentext hatte ich zuerst keine Beachtung geschenkt, wenn man einem Autor auf Facebook folgt und Freunde sowie Blogpartner von diesem beeindruckt sind, dann kommt das Buch auf die Wunschliste.

Auf jeden Fall war ich sehr überrascht, welches Thema sich Maya Shepherd ausgesucht hat, wobei sie sich eigentlich gleich zwei Problematiken stellt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Art und Weise wie einige Szenen beschrieben wurden, haben mich sehr gerührt. Bei einigen Momenten blieb mir sogar mein Atem kurz stehen, auch Schockmomente schenkt uns die Autorin, aber auch sehr schöne Momente.

Yasin musste  für sein Alter schon viele schmerzhafte Erfahrungen machen, auch Anna, wobei hier hätte ihre Mutter bemerken müssen, dass sich ihre Tochter nach der Trennung verändert hat.
Der körperliche, aber auch seelischer Schmerz, welche beide erlebten bzw. fühlen, ist wirklich gut in Worte gefasst.

Laura könnte ich mehrmals gegen eine Wand schlagen, solche Mädchen/Frauen machen die Glaubwürdigkeit richtiger Opfer zunichte, sie sollte sich schämen, solche Lügen in die Welt zu setzen. Leider gibt es im wahren Leben viele solcher  Schlangen, aber auch Täter, welche ungestraft davon kommen.

„Über alle Grenzen“ hat mir sehr gut gefallen, der Roman regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.



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