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Dienstag, 23. Januar 2018

Seraphim: Veritas Obscura - Sandra Baumgärtner [Rezension]




Inhalt:
Unaufhaltsam und zäh wie der Strom flüssigen Magmas breitete sich der dunkelrote Teppich zu meinen Füßen aus. Voller Verlangen schaute ich dem Spektakel zu, spürte die Wärme und die Energie, die von der Flüssigkeit ausging. Der betörende Duft des Blutes stieg mir in die Nase und vernebelte mir die Sinne. Dennoch war ich nie klarer bei Verstand gewesen. Ich war auf die Jagd gegangen, hatte getötet und es genossen. Ich hatte mein Opfer bis zum letzten Tropfen ausgesogen und bereute nichts. Mit einem letzten Blick auf den Kadaver unter mir richtete ich mich auf und zog als neugeborener Todesengel hinaus in die ahnungslose Welt.

*~*~*~*

Mein Fazit:


Das Taschenbuch von diesem Band habe ich schon ewig in meinem Bücherregal stehen, jedoch habe ich es, warum auch immer, nie gelesen. Wahrscheinlich wollte ich damals auf Band 4 warten, damit das Warten zwischen den Bücher nicht so lange dauert?
Da das Warten jetzt ein Ende hat, musste ich natürlich die „Veritas Obscura“ Neuauflage lesen.

Das Abenteuer von Sera und Leander geht weiter. Die Praecantara, ein spezielles Eheversprechen zwischen Vampiren, steht an. Leider ist sie für mich persönlich viel zu kurz beschrieben, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich mir darunter etwas komplett anders vorgestellt habe und ich viel zu romantisch veranlagt bin. Vielleicht ist diese spezielle Zeremonie eben nicht wie man es gewohnt ist.
Auf jeden Fall schenkt uns Sandra Baumgärtner hier ein paar besondere Einblicke in Sera ihre
Gedanken, womit sie mich richtig ins Schmunzeln gebracht hat.

In diesem Band dürfen wir miterleben, welche Auswirkungen die damaligen Experimente von Sera ihrem Mentor auf sie haben. Diese Entwicklung fand ich sehr spannend beschrieben. Auch Rouel hat immer noch zu leiden, hier fand ich es schade, dass die beiden besten Freunde sich nicht früher gegenseitig anvertraut haben.

Dana, die ausgeflippte Schwester von Leander und Lebenspartnerin von Rouel, darf natürlich nicht fehlen, sie bringt wieder richtig Schwung in die Geschichte, mit ihr wird es auf jeden Fall nie langweilig.

Die beiden Blutspender Aniko und René sind, wie wir alle bereits wissen, unersetzlich für Sera und Leander, aber da diese Verbindung mit einem Deal besiegelt ist, werden sie bald neue Blutspender brauchen.

Band 3 „Veritas Obscura“ habe ich wieder einmal in einem Rutsch gelesen und viel zu schnell war ich am Ende angelangt, jetzt weiß ich zumindest mit Sicherheit, das Warten hat sie gelohnt, da ich gleich mit dem nächsten Band weiterlesen kann.


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